Wenn Sie auf der Insel Zlarin ankommen, steigen Sie an einer der laengsten Inselpromenaden in Kroatien aus, sogar 131 m lang, 16 m breit.

Werkstatt und Verkaufsladen mit Korallenschmuck

Wenn Sie auf der Insel verbleiben, koennen Sie eine Werkstatt mit einem Verkaufsladen mit Korallenschmuck, die noch dieses “ fast ausgestorbene Gewerbe”betreibt, besuchen.

Der Platz zum “Boccia-Spielen”

Im eigentlichen Zentrum von Zlarin koennen sie einen typischen Dorfplatz, wo sich die Maenner zusammentreffen, sehen. Ein Platz, fuer das charakteristische mediterrane Spiel, das sogenannte “Boccia-Spiel”, dass wir in Dalmatien, “balote”, nennen. Diejenigen, die moechten, koennen sich bei uns am Schiff Bocciakugeln mit einem “buletin”, beinhalteter Beschreibung des Spieles, ausleihen, und koennen versuchen, mitzuspielen.

Versteckte Suesswasserquelle und Kirche der Maria Himmelfahrt

Auf Zlarin koennen Sie die barock Gemeindekirche, gebaut im 18 Jh. (1735-1740), nach Aufzeichnungen von Domenico Focozzia, einen der beruehmtesten Altarerbauer aus Italien, sehen. Sie beinhaltet 7 Altaere.

Sie wurde an der Stelle einer aelteren Kapelle aus dem 14 Jh. gebaut, ueber die man sagt, dass diese wiederum auf Fundamenten eines Spaetantiketempels erbaut wurde, in der Naehe der “oberen Quelle”.

In einem der sieben Altaere, wird das Leichnam des Hl.Fortunato, dem Beschuetzer der Inseln und Seefahrer, aufbewahrt.  Er war ein roemischer Offizier, Maertyrer, den der Kanoniker Stjepan Makale vom Papst Pius VI. aus den roemischen Katakomben bekam. Es wurde erzaehlt, das der Kanoniker Makale das Leichnam des Hl. Fortunato zwei Jahre lang in seinem eigenen Haus gehalten hat, bis er mit der Kirche nicht die Eigentumsvereinbarung geschlossen hat.  Die Reliquie hat er mit einem glaenzenden Anzug, einer Saebel und einem Ring ausgestattet.

Die Kirche ist auch interessant, wegen der Geschichte, die Generationen weitergegeben wird, betreffend der Suesswasserquelle die sich genau unterhalb des Hauptaltars befindet und man im Glaube ist, das Bauen an Quellen, fuer die Glaeubigen eine Bereuungsstimmung bringt. Zu Gunsten dieser Geschichte steht wirklich ein Brunnen erbaut vor der Kirche und woher das Wasser kommt weiss niemand.

Die Kirche des Hl. Rochus

Die Kirche wird in Zusammenhang mit der ungluecklichen Pest die im 17 Jh. die Stadt Šibenik stark getroffen hat, gebracht. Obwohl viele, die einen Zusammenhang mit Zlarin hatten es geschafft haben auf die Insel zu fluechten und sich zu retten, viele jedoch von ihnen kamen schon angesteckt auf der Insel an. So starben an der Pest auch die drei Brueder: Josip, Marko und Roko Bratić. Markos Sohn Marko hat als Andenken an seinen Vater und seine Onkel, genau an der Stelle ihrer Graeber, eine Kirche erbauen lassen, die dem Beschuetzer vor der Pest gewidmet wurde.

Das eingestuerzte Dach der Kirche wurde im 20 Jh. erneuert und die Ueberreste der Brueder wurden zum nahegelegenen Friedhof gebracht.

Kirche des Hl. Simeon und die Spur eines Palastes

Die zlariner Kirche des Hl. Simeons mit dem Altar des Hl. Simeon mit einem Kind, entstand als Beispiel eines Brauches der Adeligen, die zu ihren Schloessern und Palaesten Kapellen oder Kirchen erbauten.

Indem der “palazzo” mehrere Besitzer wechselte, jetzt in einem baufaelligem Zustand, blieb die Kirche erhalten. Sie ist auch interessant weil sich dort eine wertvolle numismatische Sammlung, zahlreiche Autogramme historischer Persoenlichkeiten und Kunstwerke wie auch Schmuck die das Ehepaar Jerko und Ana Vukov Colić geschenkt haben, befinden.

Kirche der Muttergottes von “Rašelja” und die Legende ueber ihren Erbau

Sie koennen die aelteste Kirche von Zlarin sehen die im 15 Jh. erbaut wurde. Uber Ihren Bau gibt es eine Legende, die sagt, das ein Maedchen aus dem Inselgebiet, Borovica, eines fruehen Morgens zur Messe gegangen ist und auf einem Baum der Weichselkirsche eine junge weissgekleidete Frau gesehen hat, die gesagt hat, dass sie dem Priester und Bewohnern mitteilen soll, dass sie genau an dieser Stelle eine Kirche erbauen sollen. Als sie dies weitererzaehlte, glaubte es keiner. Am zweiten Tag, erschien ihr wieder die Muttergottes und gab ihr ein rotes Tailienband auf dem draufgeschrieben war: “Gegruesst seist Du Maria” (zdravo Marijo). Als die Bewohner dem Maedchen folgten um den Baum zu sehen, fanden sie ein eingerahmtes Bild der Muttergottes. Wie sie schon mit einem Bau der Kirche an einem anderen Ort begannen und der Bau staendig scheiterte, weil die Kirche zusammenbrach, entschlossen sie sich das gefundene Bild der Muttergottes in die Kirche zu bringen.

Die Legende sagt, dass bei der feierlichen Prozession, wo vier weißgekleidete Maedchen das Bild trugen, ein Unwetter gekommen ist, es anfing zu regnen, obwohl es monatelang davor nicht geregnet hat. Sie versuchten drei Mal das Bild zur Kirche rueberzutragen und am Ende gaben sie auf. Sie bauten dann eine neue Kirche, genau an der Stelle wo das Bild auf dem Baum gefunden wurde. Sie gaben ihr den Namen, Gospa od “Rašelja”,wegen dem Namen des Baumes (Weichselkirsche) auf dem das Bild gefunden wurde. Man feiert Sie am 08. Juli, an dem Tag an dem die erste Prozession gewesen ist.

Die Kirche ist bekannt fuer ihre Immatrikulation in humanitaeren und sozialen Fragen, die auf Latein in Dialektsprache geschrieben wurde und das erste geschriebene Dokument solcher Art ist, sogar 36 Jahre vor der Entdeckung von Amerika.

In der Kirche befinden sich zahlreiche Schenkungen als Votivgabe: Schmuck, Korallen, Bilder, Schiffsmodelle. Diese Kollektion von religioesen Gegenstaenden, haben als Votivgabe oder  als Schenkungen wegen Dankbarheit, die Fischer, Seefahrer, Korallentaucher, Arbeiter und Aussiedler von Insel Zlarin hinterlassen.

Borovica

Auf der Insel kann man die Ruinen der ersten Ortschaft, Borovica, die schon im Mittelalter entstand, sehen. Die ersten Bewohner lebten in der Naehe ihrer Felder, nahe der zwei Wasserquellen, platziert hinter einem Huegel, der Sicherheit vor den Piraten und Angreifern gab. Mit einer speziellen Technik bauten sie Steinmauern die ihre Felder, Gaerten, Haeuser, Steinhaeuser der Tiere umrandeten. Sie lebten von der Fischerei, sammeln und verkaufen von Salz, Weinbau und Viehzucht. Im eigenen Haushalt haben sie Kleidungsstuecke von Schafswolle hergestellt, Koerbe geflochten, schmiedeten die Werkzeuge, und machten Angelschnuere aus Pferdeschwanzhaaren. Sie hatten ein Oberhaupt und der Brauch war, dass Entscheidungen in der Dorfmitte, “ rudina” genannt,  getroffen wurden. Ein Brauch war auch, dass Aussiedler und Seefahrer einen goldenen Ohrring trugen, damit, wenn sie zufaellig in weiter Welt ums leben kommen, der Ohrrring die Kosten dann fuer die Beerdigung abdeckt.

Eine typische Essensspezialitaet war ein Gericht, gekocht von kleinen Oktopussen, das man in den Wirtshaeusern auf Traubenblaettern servierte.

Leroj

Interessant auf der Insel ist einer großer Uhrturm aus dem Jahre 1939, erbaut auf Initiative vom damaligen Buergermeister, der sich mit anderen Staedten verglichen hat und seine Buerger dazu mit diesen Worten animiert hat: “ Ihr wißt ja gar nicht wann ihr schlafen geht, auch nicht wann ihr aufsteht, und auch nicht wann ihr zu Gott betet! Wir haben keinen Turm und auch keine Uhr, so wie ihn alle fortgeschrittene Orte haben! Sollen wir ihn bauen?”

Alle willigten ein und haben beim Bau des Uhrturmes geholfen, der dann eine Sache des Stolzes und der Gemeinschaft von Zlarin wurde.

Leroj (verbogen vom ital. Wort, Uhr-orologio) ist bis heute ein Symbol der Insel geblieben.

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