Wasser auf den Inseln war schon immer sehr wertvoll. Inseln waren von Zisternen abhaengig, und Brunnen  waren etwas richtig wertvolles. Suesswasser war zum Trinken, und Brackwasser, wo Suesswasserquelle mit dem salzigem Meerwasser vermischt war, wurde zum Waeschewaschen und Kochen benutzt.

An der Promenade, die man auf Zlarin “Donja banda” nennt, koennen Sie die natuerliche Wasserquelle sehen, eine Unterwasserquelle die sich mit dem Meer vermischt.

An dieser Stelle, haben sich die einheiemischen Frauen gewaschen und ebenfalls Waesche, Kleidung, Laken und Bettbezuege. Die gewaschenen Sachen, die ein grosses Gewicht hatten, transportierten sie dann in Holzfaessern, “maštelcima” genannt, auf deren Koepfen, manchmal sogar, ohne die Faesser mit den Haenden festzuhalten. Das war eine typische Sache dieser Gegend.

Damit Sie die Faesser gut tragen konnten, legten sie sich einen kleines, aus bunten Stoffen,  im Kreis genaehtes Kissen mit einem Loch in der Mitte auf den Kopf.

Die Quelle war fuer die Frauen von Insel Zlarin der Platz wo sie ihre Waesche gewaschen haben und ebenfalls eine Art “ Geselligkeit”, bei der sie diese schwere Arbeit mit Gespraechen, Singen, Witze erzaehlen leichter durchfuehren konnten. Da die Ehemaenner der meisten Frauen weit in der Welt beschaeftigt waren, dass sie ihre Familien ernaehren konnten, diese “Frauengeselligkeit” war eine Art gegenseitiger Unterstuetzung.

Als die Aehre der Waschmaschine kam, hoerte auch das Waschen der Frauen auf. Heute kann man nur vereinzelte Meeraesche an der Quelle sehen. In der Geschichte der Kinowelt wurde Zlarin und das Motiv der Frauen, die Waesche per Hand waschen, im deutschen Film “Die Korallenprinzessin” aus dem Jahre 1937 festgehalten.

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